Ein Puzzle aus Bach und moderner Kosmologie (1 von 3). Letzter Teil der Zeitreise

Mit dieser siebten Episode beenden wir unsere Zeitreise. Ein Sprung zum Beginn des Universums katapultiert uns 13,7 Milliarden Jahre zurück, in die Strahlungshölle der allerersten Beginns von allem. Wir hören, was die Naturwissenschaftler über die Entstehung von Materie und Licht berichten.

Parallel beschäftigen wir uns mit einer reifen Choralbearbeitung Johann Sebastian Bachs für die Orgel über Martin Luthers „Wir glauben all‘ an einen Gott“. Das Stück trägt die Nummer 680 im Bachwerkeverzeichnis (BWV). Luthers Lied ist eine Nachdichtung des „Credo“, des christlichen Glaubensbekenntnisses also, entsprechend geht es auch hier um den „Schöpfer des Himmels“ – und damit implizit um die Schöpfung.

Nun schreibt der späte Bach keine „leeren Töne“. Jede Note ist an die Glasperlenspiele der musikalischen Formen gebunden, oft aber auch von Inhalten motiviert. Ist das in BWV 680 auch der Fall? Wenn ja – was erzählt Bach über die Schöpfung? Über Gott? Oder, in seiner Christusfrömmigkeit, über Christus?

Was sagen die Kosmologen? Gibt es Parallelen? Unterschiede? In einer Art „mentalen Puzzles“ stellen wir beides nebeneinander. Wir lernen einen zentralen Aspekt der modernen Kosmologie kennen und bekommen Einblicke in das musikalisch-formale Denken eines der größten Musiker der Welt.

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